Bei schönstem trafen sich die Freudenseer Trachtler am Pfingstmontag an der Vereinskapelle in der Grüblmühle. Gemeinsam feierten die Mitglieder des Trachtenvereins D’Freudenseer ihre traditionelle Maiandacht an der Kapelle am Fuß des Staffelbergs. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um gemeinsam der Gottesmutter Maria zu gedenken und miteinander zu beten.
Diakon Hans Ranzinger stellte bereits zu Beginn in seiner Begrüßung heraus, dass die Kapelle der Freudenseer Trachtler „ein Ort zum Innehalten mitten in unserer Heimat“ sei. Hier könne man vor Gott bringen, was die Menschen bewege – Freude und Dank ebenso wie Sorgen und Bitten. Dabei wird man von der Gottesmutter Maria begleitet.
Als Lesung wählte Ranzinger die Begegnung Marias mit Elisabeth. Diese biblische Szene nutzte er auch für seine Gedanken und Impulse zum Evangelium. Unter Überschriften wie „Maria macht sich auf den Weg“, „Begegnung, die gut tut – echte Gemeinschaft“ oder „Die Kapelle – Zeichen unserer Verwurzelung und Verantwortung“ stellte er die Bedeutung von Gemeinschaft, Zusammenhalt und Glauben in den Mittelpunkt der Andacht. Dabei hob er besonders die Gemeinschaft innerhalb des Trachtenvereins und der Gemeinde hervor.
Zum Abschluss bedankte sich die Vorsitzende Heidi Möckl bei Diakon Hans Ranzinger für die feierliche Gestaltung der Maiandacht des Trachtenvereins D’Freudenseer. Ebenso galt ihr Dank den Bläsern der Trachtenkapelle für die musikalische Umrahmung der Andacht. -hc